Donnerstag, September 20, 2018
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Deathprod am 24. Oktober im Berliner Berghain

Es ist schwer die Musik von Deathprod in Worte zu fassen. Oder in Schubladen zu pressen. Streng genommen, verortet sich der Produzent und Komponist aus Oslo irgendwo zwischen Minimal, Ambient und Noise. Aber wenn man da so liest, weiß man immer noch nicht, wie es sich anfühlt, wenn sich ein Song wie „Muses-C“ langsam ins Hirn dreht oder einem das Dröhnen und Seufzen von „Dead People’s Things“ unter die Haut kriecht. Seit Anfang der Neunziger arbeitet Helge Sten an diesem Projekt, dessen Alben erst kürzlich auf Vinyl wiederveröffentlicht wurden. Sten, der als Produzent schon für und mit Motorpsycho oder Jenny Hval arbeitete, nutzt dafür sein heimisches Areal an alten und obskuren Samplern und Synthesizern – eine außergewöhnliche Klangarmada, die er selbst sehr passend den „Audio Virus“ nennt, der langsam, gnadenlos und dabei oft wunderschön seine Deathprod-Tracks infiziert. Es passiert nicht oft, dass man Deathprod mit seinem Schaffen live erleben kann, aber am 24. Oktober ist es mal wieder so weit. Für eine exklusive Show wird er den Ort in Berlin bespielen, an dem seine Kunst am besten aufgehoben ist: im Berghain.

24.10.2018 Berlin – Berghain

https://www.youtube.com/watch?v=PMkbhrYUWNY

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