Donnerstag, September 20, 2018
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LEA veröffentlicht heute ihr Video zur neuen Single „Zu dir“

„Zu Dir gilt den Menschen in meinem Leben, bei denen ich einfach sein kann, wie ich bin, ohne mich verstellen zu müssen und zu denen ich immer gehen kann, egal ob es mir gut oder schlecht geht.“

Fünfzehnjährig veröffentlicht LEA erste Videos auf Youtube, zaghaft in der Selbstdarstellung, dabei bestechend selbstverständlich. Im Frühjahr 2016 konnte die damals Anfang 20jährige Kasslerin dann die Fachpresse mit ihrem Debütalbum „Vakuum“ begeistern. Dabei schaffte sie es, die Unmittelbarkeit und Zerbrechlichkeit ihrer Stimme und ihrer Texte in modernen Neopop zu transferieren.

Hat uns LEA auf Vakuum noch auf die Reise durch ihre gesamte musikalische Jugend mitgenommen, kamen wir mit ihrer Single „Wunderkerzenmenschen“ gemeinsam im Hier und jetzt an. LEA ist erwachsen geworden und weiß ganz genau, wo sie als Singer-Songwriterin mit dieser außergewöhnlichen Stimmfarbe zu Hause ist.
Nach der sehr erfolgreichen Kollaboration mit Gestört aber Geil und LEAs Erfolgssong „Wohin Willst Du“ den sie mit 15 Jahren geschrieben hatte, konnte sie mit ihrer eigenen Single „Leiser“ nahtlos an den Erfolg anknüpfen.

Jetzt steht mit Zu Dir die nächste Single in den Startlöchern – eine Ode an die Freundschaft.

Foto: © Jens Koch

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12.07.2018 Bonn Kunstrasen / mit Wincent Weiss
28.07.2018 Potsdam Waschhaus Open Air / mit Glasperlenspiel
23.08.2018 Aschaffenburg Colos-Saal
09.10.2018 Erfurt Kalif Storch
10.10.2018 Dortmund FZW
11.10.2018 Reutlingen Franz K
12.10.2018 Konstanz Kulturladen
13.10.2018 München Strom (Zusatztermin)
15.10.2018 Hamburg Knust
16.10.2018 Hannover Musikzentrum (Zusatztermin)
17.10.2018 Krefeld KuFa
19.10.2018 Onsabrück Rosenhof, Hilde & Ilse
21.10.2018 Kiel Orange Club
22.10.2018 Rostock Helgas Stadtpalast
23.10.2018 Kassel Musiktheater
25.10.2018 Worpswede Music Hall
26.10.2018 Wuppertal Live Club Barmen
28.10.2018 Karlsruhe Tollhaus

Über LEA
»Ich hab kein Problem, mit mir selbst zu reden / Hab nur ein Problem damit, mich zu verstehen«, singt LEA. Das ist so treffend, so entwaffnend, schmerzlich wie wunderschön. Dieser Satz könnte die Essenz von »Vakuum« sein.

Auf ihrem Debütalbum sucht LEA das Selbstgespräch, stößt an Grenzen und geht darüber hinaus, verzweifelt und wächst an sich selbst. LEAs Texte sind Vergrößerungsgläser. Mikroskopisch seziert sie Stimmungen, erlaubt sich dabei, das große Ganze aus dem Auge zu verlieren, erlaubt sich, im Zentrum ihres eigenen Lebens zu stehen. Für LEA waren das vor etwa acht Jahren die ersten Schritte ins Blickfeld. Fünfzehnjährig veröffentlichte sie erste Videos auf YouTube, zaghaft in der Selbstdarstellung, dabei bestechend selbstverständlich. Auch als die Videos Klicks um Klicks zu sammeln begannen, blieb der Fokus auf ihrem Klavier, ihrer Stimme, ihren Worten. Der Zugang zu LEAs Musik gelang dem Zuhörer schon zu Zeiten ihrer ersten Videos, gerade weil sie aufrichtig und bis zur letzten Konsequenz persönlich waren.

Ihr Debüt schafft es nun, diese Unmittelbarkeit, das aufrecht Zerbrechliche in Neopop zu übersetzen. Die Produktion von Matthias Mania und Daniel Großmann flirrt und zittert, verwandelt sich in große Wellen, die sich schließlich wieder brechen, um klein und innig zu werden. Es scheint fast, als zeichne »Vakuum« auch musikalisch den Weg von LEAs Gedanken nach, die Wechsel von Licht und Dunkelheit, von Höhen und Tiefen, behutsam, aber auch fordernd und forschend. Immer wieder zeigt sich die Verletzlichkeit von LEAs Gedanken, ihre Zartheit, aber auch ihre Kraft. Die Kraft, dem Sterilen in der Kälte des digitalen Zeitalters mit Natürlichkeit zu begegnen, den Impulsen des Ichs zu folgen, den Zurufen aus dem luftleeren Raum.

Doch auch wenn »Vakuum« ein Monolog, eine ständige Selbstsuche, das Ausloten der eigenen Gefühle ist, schließt LEA uns als Zuhörer immer mit ein. Am Ende dieses Albums, das große Gesten mit brüchiger Intimität vereint, sind wir wieder allein mit unseren Gedanken. Da schwirrt es erneut in unseren Köpfen, wahrscheinlich mehr noch als vorher. LEA macht uns Mut, diesen Gedanken zu folgen, an uns zu scheitern und zu wachsen. Sie macht uns Mut, ein Selbstgespräch zu führen, auch wenn wir uns vielleicht nicht gleich verstehen.

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