Mittwoch, August 15, 2018
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Berlin Syndrome „Sweet Harm“ erscheint am 22. Juni

Berlin Syndrome ist eine fünfköpfige Indie/Alternative-Band aus Magdeburg und Berlin, die 2014 gegründet wurde. Wegen seines Studiums und auf der Suche nach neuen musikalischen Projekten, zog Sänger Graeme Salt im Jahr 2013 von Manchester/UK nach Magdeburg, wo er kurz darauf Robert beim gemeinsamen Gitarrespielen in der WG-Küche, kennenlernte. Schnell entstand die Idee zusammen Musik zu machen. Kurze Zeit später lernten die beiden Marcel, Mathias und Marvin kennen, die die Band komplettierten.
Einige Monate später probten die fünf Musiker in Roberts damaligem WG-Zimmer, wo die ersten Songs entstanden – ganz ohne aufwändige Produktion und viel Equipment. Im Frühjahr 2014 hatte die Band bereits den Magdeburger Bandcontest ‚SMW Talentverstärker’ gewonnen. Im September 2014 wurde die erste Single zur gleichnamigen EP ‚All For The Good’ veröffentlicht.

Es folgten an die hundert Auftritte, Headliner-Shows in kleinen Bars, finsteren Clubs und auf liebevoll gestalteten Festivals in Deutschland, Österreich, den Niederlanden und England, wie zum Beispiel Rocken am Brocken, Sound Of The Forest, Summersounds Bremen und viele mehr.

Nach vier ereignisreichen Jahren ist es nun Zeit, das Debüt Album ‚Sweet Harm‘ zu veröffentlichen. Selbiges erscheint am 22. Juni via VelocitySoundsRec.
‚Sweet Harm’ ist ein Querschnitt der Phasen, die man im Zusammenleben mit anderen Menschen durchläuft.
Es versteht sich als Reflektion unserer Zeit in all ihrer Komplexität und spiegelt die Momente wider, in denen man sich mit dieser konfrontiert sieht. So sind elf Songs entstanden, die jeweils ein anderes Viertel einer Großstadt repräsentieren; mit verschiedenen Persönlichkeiten, verschiedenen Rhythmen, verschiedenen Einflüssen und Widersprüchen. Mal sind die Songs, wie zum Beispiel ‘Voices‘ oder ‘Lemonade‘, düster und doch herzlich schön, manchmal erscheinen sie fröhlich (‘Sweet Harm‘ / ‘Lords‘) und lassen dich dann einsam zurück.

Das Album filtert nicht nur den Zeitgeist, sondern zeigt die vielen musikalischen Einflüsse der einzelnen Bandmitglieder, wie The National, Foals, Interpol, Editors oder Joy Division.

Als Resultat ist ein facettenreiches Werk entstanden, welches den Rahmen bildet für das, was das „Berlin Syndrome“ sein könnte: Sich nicht entscheiden zu können, ob in den düsteren Straßen der Stadt eher Verstecken oder Tanzen angebracht ist.

Die erste Singleauskopplung ‚Hips’ vereint viele verschiedene Facetten des Albums. Treibende Drums, eine markante Bassline, effektverliebte und verspielte Gitarren, die auf Graemes sonore Stimme treffen und so eine melancholische und doch tanzbare Stimmung erschaffen. Wenn man einen Song des Albums als “vorwurfsvoll” bezeichnen wollte, dann sicher ‚Hips‘. Er thematisiert eine verschwenderische Gesellschaft, die über ihre Ansprüche lebt, ohne sich dabei zu hinterfragen. Er gibt einem das Gefühl, ein Teil dieser Gesellschaft zu sein, sich dabei aber trotzdem ausgegrenzt zu fühlen und sich von ihr zu distanzieren. Dem setzen die verspielten Instrumentalparts eine gewisse Gleichgültigkeit entgegen, die den Hörer letztlich mit einem guten Gefühl von außen auf das kleine traurige Theaterspiel blicken lassen. Das zugehörige Video (siehe unten) entstand an der Ostsee am Leuchtturm Falshöft nahe der dänischen Grenze. Gedreht wurde Anfang März bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt und strömenden Regen. Dennis Mirza war Produzent, Regisseur und Cutter des Videos. Die Kamera hat Bernhard Schinn geführt.

Berlin Syndrome sind: Graeme Salt (Vocals), Robert Meinel (Gitarre), Marcel Behrens (Gitarre), Mathias Wagner (Bass), Marvin Jiménez (Drums)

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SWEET HARM TOUR
22.06. Magdeburg, Moritzhof, RECORD RELEASE SHOW
02.10. Berlin, Kantine am Berghain
03.10. Hamburg, Astra Stube
04.10. Jena, Café Wagner
05.10. Leipzig, Werk 2
13.10. Stuttgart, Cafe Galao
23.10. Darmstadt, Schlosskeller

09.12. Hannover, Lux

FESTIVALS
02.06. Oebisfelde, Sommerfest
16.06. Erfurt, Krämerbrückenfest
30.06. Potsdam, Waschhaus
26.07. Bremen, Breminale

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