Dienstag, Oktober 23, 2018
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CIRCUS OF FOOLS – Neues Album „Rex“ am 31. August

Manege frei: am 31. August erscheint das zweite Album „Rex von CIRCUS OF FOOLS via Bleeding Nose Records/Soulfood Music.

In zwölf Songs mischt die Band dabei Folk, Elektro und Cabarett mit einer deftigen Portion Metal.  Neben Gitarren- gibt es Bratschensoli, stämmig-männliche Shouts wechseln sich mit kehligem Frauengesang ab!

Live veiztanzt ein zotteliger Harlequin shoutend über die Bühne, bedrängt eine Circus Lolita im Burlesque-Gewand. Deren Markenzeichen: kehlige Cleans mit Gänsehaut-Potential. Die restliche sechsköpfige Bande ähnelt fahrenden Gauklern im Lumpenlook.

Lumpenlook? Es sind extravagante Gauklerkleider, mit Halskrausen, Rüschenhemden, Westen und Fracks. Alles unbunt, in Schwarz, Weiß und Graunuancen. Ein wenig Rot schimmert lediglich im monochromen Makeup auf. Die acht Schausteller, ach, nein, Musiker von Circus of Fools haben ganz persönliche Outfits, passend zu ihrer jeweiligen Rolle.

Die Band selbst fertigt die Kostüme; entworfen und maßgeblich geschneidert werden sie von Bassist Yannick Ninkov. Spezialanfertigungen sind ebenso Yannicks Instrumente; diese entstehen bei Cyan Guitars, wo auch Farin Urlaub und Lord of the Lost bauen lassen. Ebenfalls besonders: die Bratsche. Es ist vermutlich die weltweit einzige fünfseitige E-Bratsche. Custom designt durch Fidelius, der auch Subway to Sally und Letzte Instanz beliefert.

Die Musik, die mit diesen Instrumenten entsteht, ist so verrückt und unerwartet wie das Auftreten von Circus of Fools. Eindeutig Metal – jedoch mischen sich Folk, Electro und ein wenig Kabarett darunter. Wo das geschulte Ohr Gitarren-Soli erwartet, setzt die Viola ein. Progressive Tempo- und radikale Stimmungswechsel bestätigen die Aussage von Frontmann Tim Strouken: „Wir machen düsteren, verrückten und doch melodischen Metal. Nur ganz ohne Trueness.“

Auch die Jurys der Newcomer Wettbewerbe der beiden Festivals M’era Luna sowie Baden in Blut waren beeindruckt: In beiden fällen erhielt Circus of Fools einen Slot beim jeweiligen Festival und durfte sich so mit Bands wie Korn, Sepultura, Subway to Sally sowie ASP die Bühne teilen. Bei anderen Festivals rockte die Band aus Tübingen unter anderem mit Moonspell, Xandria, Lacuna Coil, Any Given Day und Pain.