Sonntag, November 18, 2018
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David Duchovny kommt nach Berlin

David Duchovny

David Duchovny: Melodischer Rock vom Serienstar
Der US-Schauspieler kann auch singen: mit Melancholie, Witz und einer grandiosen Band
Einzige Deutschland-Show am 16. Februar in Berlin

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Er ist Schauspieler, Schriftsteller, Regisseur, Produzent und seit einigen Jahren auch Sänger: David Duchovny. 1960 in New York geboren, studierte Duchovny an den Top-Universitäten Princeton und Yale, bevor seine Schauspielkarriere durch die Decke ging und er seinen angestrebten Doktortitel in englischer Literatur verwarf. Als Hauptdarsteller zweier Kult-TV-Serien kam der US-Amerikaner bald auch in Deutschland zu Berühmtheit. Mit seinen Rollen als Fox Mulder in „Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI“ und als Hank Moody in „Californication“ gelang ihm das Kunststück, generationen- und geschlechterübergreifend die Herzen des Publikums zu erobern. Die Presse lobte den scharfen Intellekt, die abgeklärte Intensität und den trockenen Witz, den er seinen Figuren verlieh. David Duchovny ist bislang der einzige Schauspieler überhaupt, der einen begehrten Golden Globe als bester Seriendarsteller sowohl in der Kategorie ‚Comedy‘ als auch in der Sparte ‚Drama‘ gewinnen konnte.

Nachdem der Schauspieler 2015 seinen ersten Roman veröffentlicht hatte, konzentrierte er sich fortan auf eine Karriere als Musiker. Während der langen Wartezeiten bei Dreharbeiten griff Duchovny immer öfter zur Gitarre, probierte sich zunächst an klassischen Rocksongs der Sechziger Jahre, wie von The Beatles und Lou Reed, aus. Bald folgten eigene Stücke, für die sich der Songwriter von R.E.M., Bob Dylan und Leonard Cohen inspirieren ließ. Er spüre den Qualitäten dieser großen Songs nach und mache sie zu seinen eigenen, hieß es über sein Debütalbum „Hell or Highwater“.

Es folgte das schwierige zweite Album. „Ich habe das Gefühl, mit dieser Platte lyrisch wie musikalisch gewachsen zu sein“, sagt David Duchovny über das im Februar 2018 erschienene „Every Third Thought“. „Ich kann es kaum erwarten, sie den Leuten da draußen vorzustellen“. Duchovny schreibt aufrichtige, eingängige Gitarren-Songs, die in den Ohren hängen bleiben. Ein deftiger Rocksong mit elektrisierendem E-Gitarrensolo wie „Roman Coin“ bildet eher die Ausnahme. Die Spezialität des Singer-Songwriters sind feinfühlige Midtempo-Rocker mit viel Gefühl und Melodie. Tom Petty, Bruce Springsteen und Ryan Adams lassen grüßen. Duchovnys wie mit einem beiläufigen Seufzen eingesungener Gesangsstil ist obendrein beeinflusst von Blues, Folk und Country. Es ist die Stimme eines Mannes, der viel erlebt hat. Ein rastloses Leben zwischen Los Angeles und New York City: das ist es, was seinen Songs ihren Charakter gibt.

David Duchovny – der Typ, den man als ultralässigen Dreitagebartträger Hank Moody mit Kippe und Cabrio kennt, der schon morgens am Pool den ersten Drink nimmt, zeigt auf „Every Third Thought“, dass er sein Herz am rechten Fleck trägt. Das Album zeichnet ein berührend intimes Porträt des Mannes, der in den Songs über seinen verstorbenen Vater und vergangene Beziehungen nachgrübelt. Duchovny sagte einmal, er schreibe keine Songs über bestimmte Personen, aber: „alles ist autobiographisch, sogar die Sachen, die ich mir ausdenke“. Typischer Duchovny-Humor. Augenzwinkernde Ansagen und kleine Anekdoten darf man erwarten, wenn der 58-Jährige die Bühne betritt. Dabei begleitet den Sänger eine famose Band mit fünf gestandenen Musikern aus der US-Rockszene.

David Duchovny weiß, dass viele Zuschauer nur wegen seines bekannten Namens als Schauspieler kommen werden, sieht das aber als Chance: „Das sind genau die, die ich von meiner musikalischen Qualität überzeugen will!“ Das Publikum erwarten emotionale, zuweilen melancholische Songs, die oft mit befreienden, lauten E-Gitarren geerdet werden. Es wird emotional und es wird laut. Wer ihn kennt, weiß: David Duchovny macht keine halben Sachen.