Sonntag, August 25, 2019
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Interview mit Fabian Farell

Hallo Fabian, schön dass ich heute das Interview nachträglich zum World Club Dome mit dir führen darf.

Erzähl doch mal rückblickend, jetzt nach ein paar Wochen, wie war der World Club Dome Winter Edition mit neuem Konzept und in einer Location für dich?

Ich bin echt positiv überrascht und begeistert. Ich war am Anfang etwas skeptisch, da ich gar nicht so richtig mitbekommen hatte, dass alles Stages Indoor sind, sodass man alles einfach und ohne dicke Winterkleidung im November begehen kann.

Das Konzept war sehr durchdacht. Die Mainstage mit der Schneeflocke aber auch alle anderen Bühnen waren sehr schön aufgebaut.

Es war für mich ein sehr gelungenes Event, trotz dass ich mal wieder ein Chaos-Wochenende hatte. Am Freitag habe ich auf dem WCD selbst aufgelegt und musste direkt nach dem Set zum Bootshaus nach Köln. Dort habe ich dann einen riesen Gig mit Afrojack gehabt. Das war schon eine Ehre mit ihm zu spielen und den Abend zu verbringen.

Da mir der WCD so gut gefallen hat und es so eine coole Atmosphäre am Freitag war, bin ich Samstag für ein paar Stündchen privat mit meiner Freundin und Crew dorthin. Später am Abend musste ich jedoch noch nach Hannover in einen Club auflegen. Wie gesagt : Chaoswochenende!

Das hört sich ja nach einem echt highlightreichen Wochenende an. Erzähl mal, das Jahr neigt sich jetzt dem Ende zu, wie war für dich das Jahr 2018? Du warst in dieses Jahr auch viel international unterwegs, viel in deiner „zweiten Heimat“ Kroatien, was war für dich das Beste in diesem Jahr?

Ich hatte wirklich sehr viele tolle Gigs. Es ist generell in den letzten 3 Jahren so viel passiert und man hat so viele Eindrücke bekommen, dass man das gar nicht alles fassen kann. Letztes Jahr war ich bereits in Kroatien und dieses Jahr kam noch Spanien, Bulgarien, Österreich, Tschechien sowie Luxemburg dazu. Es waren so viele tolle Gigs und so unterschiedliche schöne Länder.

Einer meiner Highlight-Momente war für mich: als ich 3 Abende in Kroatien aufgelegt habe, dann direkt in den Flieger über die Türkei nach Bulgarien geflogen bin zu einem weiteren Gig. Dort hatte ich nur jeweils 2 Std. Zeit zwischen Flug, Gig und Rückflug nach Deutschland um dort dann noch auf dem Openbeats aufzulegen.

Als ich dann in Bulgarien im Hotelzimmer für eine kurze Verschnaufpause war, ist mir klar geworden wie verrückt das eigentlich war.

Ein weiteres großes Highlight war für mich in Kroatien im Papaya Club am Springbreak/Saisionopening aufzulegen. Der Club war brechend voll und es war so cool nach Mike Candy zu spielen, denn die Stimmung war richtig ausgelassen.

Aber auch die Holifestivals, das Strandfieber Festival oder natürlich der World Club Dome in Frankfurt waren alles Highlights für sich. Man kann nicht eins heraus picken, es ist das Gesamtpaket vor allem aber auch die internationalen Gigs waren großartig.

Du bietest für nächstes Jahr, für die Festivalzeit in Kroatien, 70 Leuten an hautnahe dabei zu sein und mietest 2 Häusern, wie kam es zu der Idee?

Das ganze läuft über einen Veranstalter für den ich auch in Kroatien auf den Festivals auflege. Das Ganze ist eine sehr coole Kombi. Ich bin allein nächstes Jahr 6 Wochen in Kroatien und bereits auf 5 Festivals gebucht und da bot sich das Ganze natürlich an. Wir haben uns gedacht, wir nehmen die Leute von mir und so viele Fans wie möglich mit. Prompt war das erste Haus innerhalb von 24 Std. ausverkauft. So war das ja auch schon in diesem Jahr. Nun haben wir sogar schon ein 2. Haus voll.

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Bist du denn auch hautnah dabei und schläfst mit in dem Haus? Ist man somit ganz nah an dir dran, frühstückt mit dir und teilt sich ein Badezimmer oder wie kann man sich das vorstellen?

Ja genau ich schlafe mit in dem Haus. Wir haben beim letzten Mal viel zusammen gegrillt und auch eine eigene Poolparty veranstaltet bei der ich auch aufgelegt habe. Das war das Konzept des Ganzen und das ist es, was es auch für die Leute interessant macht: Hautnah dabei zu sein.

Ich habe so viele nette Leute kennengelernt und bin mit denen auch am letzten Abend in den Club feiern gegangen. Das war eine coole Sache und ich freue mich schon auf 2019.

World Club Dome ist ein Festival für sich. Jetzt gibt es ja noch World Club Dome Cruise, wäre das auch was für dich? Wir beide waren mal vor zwei Jahren auf dem Eventschiff Ruhrperle in Mühlheim, wo gerade mal 100 Leute drauf gepasst haben. Ist denn im Gegensatz dazu so ein riesiges Schiff für mehrere Tage überhaupt etwas für dich?

Ja definitiv! Würde mich Big City Beats fragen ich wäre sofort dabei!

Nun zu einem anderem Thema: Erzähl mir mehr von dem Konzept „E-Motion“, was steckt dahinter?

Es gibt diese Partyreihe jetzt seit einem Jahr. Ich komme ja auch hier aus der Ecke und bin vor einem Jahr auch noch meinem normalen Job bei der Sparkasse nachgegangen. Damals ist die KuFa auf mich zugekommen, mit der Idee alle 3 Monate eine Party zu machen, wo ich mit anderen Dj´s auflege. Vor allem um auch zu zeigen, Fabian Farell kommt in die Heimat zurück. Man muss dazu sagen, das hier in Krefeld und in näherer Umgebung nicht viel passiert was EDM/ House Musik angeht. Krefeld ist eher sehr HipHop-lastik. Innerhalb eines Jahres haben wir etwas richtig Gutes auf die Beine gestellt. Nun zum einjährigen Geburtstag freue ich mich natürlich sehr auch jemanden wie Le Shuuk dabei haben zu dürfen. Wir hatten in diesem Jahr schon DJ´s wie Oliver Magenta oder Timbo hier und planen natürlich jetzt auch schon für die nächste Show im März . Dafür haben wir auch bereits einen großen Act, aber den darf ich leider noch nicht verraten.

Ich habe auf Instagram gesehen, dass es direkt gleich im Anschluss mit deiner Liebsten nach Ägypten geht? Bleibt ihr da auch über die Feiertage oder wie verbringt Weihnachten?

Nachher um 9 Uhr nehmen wir den Flieger in Stuttgart und genießen dann bis zum 23. Dezember die Ruhe und entspannen in der Sonne.

Weihnachten feiern wir beide zusammen gemütlich mit Raclette und Glühwein auf der Couch und gucken Filme wie „schöne Bescherung“ .

Silvester hast du direkt 2 Auftritte in 2 Ländern wie schafft man das alles so schnell? Hast du einen Privatjet?

Nein ich fahre mit dem Auto. Ich fahre von Stuttgart nach Köln. Von da aus bis Luxemburg, dann zurück nach Köln und dann irgendwann wieder nach Stuttgart.

Ich habe das bereits im letzten Jahr genauso gemacht. Es war dann kein Silvester zum feiern, sondern eher nur Auto, auflegen, Auto, auflegen und dann irgendwann mal schlafen. Man bekommt zwar nicht viel vom Jahreswechsel mit, aber es macht trotzdem sehr viel Spaß. Ich mag es einfach so international zu sein und in kürzester Zeit in verschiedenen Ländern aufzulegen.

Ich danke dir Fabian für das ausführlich und sehr angenehme Interview. Ich wünsche dir für 2019 viel Erfolg und freue mich, dich auf dem World Club Dome 2019 iin Frankfurt oder auch bei der nächsten E-Motion wieder zu sehen.;

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