Donnerstag, August 22, 2019
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RUHR GAMES feiern neuen Besucherrekord, Skateboard-Europameister und Deutsche Meister im Speed-Klettern gekürt, Cro und Bosse begeistern vor Industriekulisse

Mit einem mitreißenden Aufritt setzte Bosse am Sonntagabend einen würdigen Schlusspunkt für vier atemberaubende Tage im Landschafspark Duisburg-Nord. Die dritten RUHR GAMES haben mit insgesamt 110.000 Besucherinnen und Besuchern ihren Zuspruch von 2017 knapp verdoppelt und etablieren sich endgültig als Highlight der Sportmetropole Ruhr! Das hochmoderne Festival-Konzept vor imposanter Industriekulisse begeisterte Aktive, Sportverbände, Zuschauer und Medien gleichermaßen. Die konsequente Weiterentwicklung des Formats mit der Konzentration auf einem Hauptstandort ist perfekt aufgegangen. Hier konnte der absolut einzigartige Mix aus Spitzensport, Mitmach-Aktionen, Kultur-Workshops und Shows seine Wirkung voll entfalten. An allen vier Festivaltagen strömten Menschen aus der gesamten Metropole Ruhr auf das riesige Areal des Landschafsparks, um die zeitlich perfekt abgestimmten Sport-Highlights der RUHR GAMES zu verfolgen. Die unmittelbare Nähe der Wettkampfflächen brachte dabei Skateboard-Fans auch Tischtennis, Fechten und Ringen nahe, BMX-Begeisterte feuerten im Anschluss lautstark die Stabhochspringer an und im Center Court sorgten u.a. Basketball, Judo und die Funkin’ Stylez Finals durchgängig für frenetischen Jubel!

Freude, Erfolge und Rekorde allerorten In Duisburg präsentierten sich die Sportstars von morgen und künfigen Olympiateilnehmerinnen und -teilnehmer mit persönlichen Bestleistungen und stellten zahlreiche neue nationale und internationale Rekorde auf. Bei den 215 Wettkämpfen in 16 verschiedenen Sportarten kämpfen über 5.600 Sportlerinnen und Sportler um die Medaillen.

Gekürt wurden dabei im Speed-Klettern die neue deutsche Meisterin Franziska Ritter aus Wuppertal (9,162 Sec., neuer deutscher Rekord) und der neue deutsche Meister Jan Hojer. Bei der Skateboard-Europameisterschaf Street fuhren Candy Jacobs bei den Frauen und Alex Mizurov bei den Männern auf die ersten Ränge. Darüber hinaus wurden die Westdeutschen Meisterschafen im Tischtennis, die NRW-Jugendmeisterschafen der Leichtathletik und Turnier-Begegnungen von Jugend-(National-)-Mannschafen im Handball, Ringen, Wasserball Basketball, Kanu-Polo, Fechten und Judo ausgetragen. Die Veranstaltung selbst verdoppelte mit insgesamt 110.000 Besucherinnen und Besuchern nahezu ihren Rekord von 2017 (58.500). Die Angebots-Vielfalt und -qualität als absolutes Alleinstellungsmerkmal führten zur hervorragenden Auslastung des Areals an allen vier Festivaltagen. Rekordverdächtig und für die Besucherinnen und Besucher der Open-Air stattfindenden
Veranstaltung großartig, waren dabei auch die 47 Sonnenstunden bei angenehmen Temperaturen.
Und auch die Internationalität erreichte neue Höchstmarken: Athletinnen und Athleten aus 32 Nationen von Japan über Israel bis Argentinien reisten mit ihren Nationalmannschafen, Vereinen oder als Gäste in die Metropole Ruhr im Herzen von Europa und erlebten die Region bei Touren und mit ihren Gastfamilien. Im internationalen Jugendcamp der Sportjugend NRW verbrachten 600 Jugendliche sechs spannende und intensive Tage.
Interkulturelle Begegnungen, neue Freundschafen und sportlicher Wettkampf auf höchstem Niveau – das macht die RUHR GAMES für Sportlerinnen und Sportler weltweit attraktiv. Kinder, Jugendliche, Familien und Sportfans – ein Festival für alle Auf dem Areal gab es für alle Altersgruppen zahlreiche attraktive Angebote. So waren die zentralen Spielstätten Krafzentrale und Center Court sowie das Trendsportareal der Stadt Mülheim, die FMX- und Hochsprung-Anlage, die Euro-Expo, die BMX Spineramp und Flatland Flächen sowie der Vorplatz der Kletterwand jederzeit bestens gefüllt, aber zu keinem Zeitpunkt überlastet. Die wenigen Außenstandorte für die Wasser- und allendisziplinen genossen ebenfalls große Aufmerksamkeit und waren mit Shuttle-Bussen nahtlos an den Landschafspark angebunden. So konnten auch die Athletinnen und Athleten dieser Disziplinen das Angebot der RUHR GAMES, inklusive der internationalen Sportlerparty am Freitag, unkompliziert nutzen. Die vier Tage der Großveranstaltung verliefen vollkommen friedlich und ohne nennenswerte Zwischenfälle, auch das Verkehrs- und egekonzept wurde dem Zustrom absolut gerecht.

RUHR GAMES Fortsetzung für 2021 fest im Blick
Bereits am Donnerstagabend hatte Ministerpräsident Armin Laschet in seiner Eröffnungsansprache keinen Zweifel am Stellenwert der RUHR GAMES gelassen und sie als eine Wegbereiterin der geplanten Olympia-Bewerbung für 2032 benannt. Und so fällt auch das Fazit des Ministerpräsidenten uneingeschränkt positiv aus: „Die Ruhr Games 2019 haben ein starkes Signal geliefert: Als größtes internationales Jugendfestival haben sie junge Menschen aus ganz Europa und der Welt in einer einzigartigen Verbindung aus Sport und Kultur mitten im Ruhrgebiet, im Sportland Nordrhein-Westfalen zusammengebracht. Ich freue mich, dass sich so viele esucherinnen und Besucher davon haben begeistern lassen. Ein rasantes Sportkulturfestival im Herzen von uropa – das fördern wir als Land gerne.“ Nach dem überwältigend positiven Ergebnis der dritten Auflage und
ausnahmslos begeisterten Rückmeldungen, insbesondere auch von den beteiligten Sportverbänden, richtet sich der Blick bereits auf die nächste Ausgabe. Das Planungs- und Durchführungskonzept sieht als nächsten Standort Bochum im Jahr 2021 vor: „Mit den RUHR GAMES ist es dem Regionalverband Ruhr als Veranstalter
gelungen, ein beispielloses Format in der Metropole Ruhr in der Verbindung von Jugendkultur und Sport für die ganze Familie zu kreieren, das immer mehr Besucherinnen und Besucher anzieht und begeistert“, resümierte
Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin Regionalverband Ruhr.

Karola Geiß-Netthöfel
Regionaldirektorin, Regionalverband Ruhr „Der Regionalverband Ruhr will die Sportmetropole Ruhr nachhaltig und ganzjährig zum idealen Standort für Spitzen-Athletinnen und -Athleten von heute und von morgen machen. Dafür entwickeln und bieten wir zahlreiche Bildungs- und Förderungsangebote. Die RUHR GAMES sind dabei unser Aushängeschild und eine einzigartige Plattform für die Stars von morgen. Es ist wunderbar zu sehen, dass die Jugendlichen sowohl im Leistungssport als auch in ihrer Freizeit die RUHR GAMES als attraktives Angebot annehmen. Zudem ist es uns gelungen, ein spannendes Format in der Metropole Ruhr in der Verbindung von Jugendkultur und Sport für die ganze Familie zu kreieren, das immer mehr Besucherinnen und Besucher anzieht und begeistert. Für die Unterstützung möchte ich der Landesregierung, der Sportjugend NRW und den Städten Duisburg und Mülheim ausdrücklich danken. Das Planungs- und Durchführungskonzept sieht als nächsten tandort für 2021 Bochum vor. Und ich bin zuversichtlich, dass wir nach der Sommerpause mit der Landesregierung die Weichen für die nächste Edition der RUHR GAMES stellen können. Denn der RVR lädt als Veranstalter gerne wieder ein zum größten Jugend- und Sportfestival Europas in der sportbegeisterten Metropole Ruhr.“

Jens Wortmann
Vorsitzender Sportjugend NRW, Landessportbund Nordrhein-Westfalen e.V. „Das ausgebuchte Jugendcamp der Sportjugend NRW im Rahmen der RUHR GAMES war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg! Wir haben sechs wunderbare und intensive Tage mit den Jugendlichen aus ganz Europa und der Welt verbringen können. Mit der Duisburger Erklärung schießen wir den Bereich der sportpolitischen Workshops mit einer dezidierten Aufstellung von Forderungen an die Politik ab, welche Verbesserungen für den Bereich des Sports den jungen Athletinnen und Athleten persönlich besonders wichtig sind.“

Dr. Ralf Krumpholz
Sportdezernent, Stadt Duisburg „Für die Stadt Duisburg war es eine große Freude, Gastgeberin für dieses tolle Konzept und die vielen tausend Sportlerinnen und Sportler sowie die Besuchenden zu sein! In der Tat ist Duisburg als Sportstandort erprobt und etabliert, dennoch haben wir eine Größenordnung wie bei den RUHR GAMES noch nicht erlebt. Großartig finde ich, dass auch die nächste und übernächste Generation von potentiellen Top-Athletinnen und -Athleten im Rahmen der RUHR GAMES den Weg in unsere schöne Stadt gefunden haben.Die besondere Inszenierung und – wie ich finde – sehr gelungene Einbettung in den Landschaftspark Duisburg-Nord werden sicher dafür sorgen, dass noch lange von den RUHR GAMES gesprochen wird und ich wünsche den Kolleginnen und Kollegen in Bochum schon jetzt viel Spaß mit diesem tollen Projekt!“