Donnerstag, August 22, 2019
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Skillet wiederholen mit „Victorous“ Ihren Erfolgsrezept

Wenn man erfolgreiche Hardrock Bands aus America aufzählen soll, darf man die Skillet niemals vergessen. Seit 1996 machen Sie Musik und bereits mit dem erstem Album „Skillet“ konnten Sie kleinere Erfolge verbuchen. Nach mehreren Rotationen bei Bandmitgliedern, sind sie eine der wichtigsten Bands im Christlichen Rock Bereich. Nach drei Jahren erschien am 02. August ihr neues Album und wir haben schon mal für Euch reingehört.

Musik von Skillet würde ich mit einem Wort beschreiben… geilomatisch. Aber man sollte auch manchmal hinter die Kulissen gucken. Die Titel sind episch. Wirklich episch, weil „legender“, „VIctorious“ oder „Rise Up“ klingen extrem vielversprechend.

Eröffnet wird das Album mit „Legendery“ in dem schon gezeigt wird, was die Band drauf hat und womit sie Ihren erfolgreichen Weg gepflastert hat. Sehr starke Hooklines, die in Verbindung mit Refrains sehr stark wirken. Ich kann mir schon vorstellen, wie ich bei diesem Lied im Konzert mit der Menge springe. Es ist so voller Energie. Einfach Hammer. Aber genau das kennt man von Skillet. Es folgt als nächstes „You ain’t ready“. Wieder ein sehr starker Songs auf der Platte. Was mir bei dem Stück so besonders gefällt, ist die Rhytmus Sektion mit sehr starkem Bass, der mich fast an die Wand fegt. Ein Lied, das sich mit dem Kampf im Leben auseinandersetzt. Die Wahl zwischen aufgeben und weiter kämpfen. Aber grundsätzlich hatte ich bei diesem Album das Gefühl, dass die Band sich immer mehr mit sich selbst auseinandersetzt. Mit den eigenen Ängsten, mit Kämpfen und Dämonen, die jeder von uns in sich trägt. Der Titeltrack „Victorious“ ist schon wieder ein typisches monumentales Lied der Band. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es in der nächste Werbung von Audi, Mercedes oder BMW als Hintergrundmusik benutzt wird. Es ist mal wieder einfach perfekt aufgebaut. Auch wenn es mich stellenweise an Creed erinnert, finde ich es richtig gut. „This is the kingdom“ bewegt sich für mich schon ganz gefährlich im Bereich Indie Pop. Man merkt die Einflüsse von Bands wie Imagine Dragons oder X Amabassadors. Es ist sehr einfach gestrickt und wird bestimmt eine der nächsten Singles sein. Es ist ein Radiolied für eine lange Fahrt in einem Van. „Save me“ ist wieder eines der starken Live Stücke. Da macht wiederrum der Drummer sehr gute Arbeit.  Jen Ledger, der sowieso durchgehend auf der Platte eine sehr starke Leistung bringt.  „Rise up“ ist wieder eine hymnenähnlicher Song, mit dem dieses Album vollgepackt ist. Am Micro ergänzen sich perfekt John und Korey Cooper. Es ist ein kleines Spiel der beiden, gerade in den Refrains. Man genießt es immer wieder, diese weiche weiblich Stimme, die gegen die PowerVocals von John ankämpft. Sehr positiv. Es folgen noch weiter Lieder wie „never going Back“, „Anchor“ oder „Finish Line“. Das letzte – kann ich jetzt schon voraussagen – wird bei irgendeiner großen sportlich Veranstaltung erklingen. Es passt perfekt. Es ist so stark und ich sehe schon die Bilder von Athleten die alles geben um zu gewinnen vor mir.  „Good evening, my people up in the chandeliers, The wining and dining, the menu is blood, sweat and tears, Everybody ready, raining down confetti, Champions are born right now

Ain’t about the glamour, click goes the hammer, Run when you hear that sound, Heroes never die Gonna make it to the finish line“. Das letzte Lied „Back to life“ ist wiederrum ein Zusammenspiel der ganze Band, ob Keybord von Korey, Harte Riffs von Seth Morrison und Drums von Jen. Es klingt schon fast monumental. Aber das kennt man von der Band nicht anders.

Die ganze Platte ist voller Energie und wir werden es bestimmt wiederholt hören. Ob bei Sportveranstaltungen oder in der Werbung. Es eignet sich perfekt dafür. Ich kann mir tatsächlich vorstellen, bei der nächste Autofahrt Skillet auf meinem Player einzuschalten und die Zeit am Steuer zu genießen. Ich freue mich jetzt schon auf die Live-Konzerte der Band in Dezember.