Sonja Rüther: Eine Realität, in der Amerika nie erobert wurde – Wie alles begann

Sonja Rüther: Eine Realität, in der Amerika nie erobert wurde – Wie alles begann

Februar 4, 2022 Aus Von sid1972

In der Geistkrieger-Reihe von Sonja Rüther wurde Amerika nie erobert und die indigenen Völker konnten sich frei entwickeln: Powtanka wurde zur Weltmacht. Eine alternative Geschichte Amerikas in einem rasanten Fantasy-Thriller.

Sonja Rüther schreibt am liebsten im Bereich der Spannung und der Fantastik. Um das Schreiben noch mehr zu ihrem Alltag zu machen, eröffnete sie 2011 einen Ideenreich-Kreativhof in Reindorf, wo sie regelmäßig zusammen mit anderen Autor*innen Workshops und Kurse für professionelles Schreiben anbietet. Ihr Roman »Geistkrieger: Feuertaufe« ist ein Fantasy-Thriller, der in einer alternativen Realität spielt, in der die amerikanischen Ureinwohner sich erfolgreich gegen die Eroberer aus Europa zur Wehr gesetzt haben.

Was wäre, wenn Amerika nie entdeckt worden wäre?
Im Jahr 860 kamen die Wikinger nach Powtanka und veränderten alles: Viele Jahre verbrachten sie in dem Land, das in seiner Entwicklung weit hinter ihrem zurücklag, und erzählten in einer Nacht von anderen Ländern. Von Ländern und Völkern, die Schiffe bauen und ebenso wie sie irgendwann nach Powtanka kommen würden.

Durch diese Erzählung vereinten sich die Stämme und es kehrte Frieden zwischen ihnen ein. Gemeinsam wollten sie gegen die anderen Völker bestehen. Viele Jahrhunderte bereiteten sie sich auf eine potentielle Invasion vor und genossen den technischen und taktischen Vorteil, den die Wikinger ihnen gegeben hatten.

1942 kam Christoph Kolumbus und dachte, er habe Indien entdeckt. Die Powtankaner vertrieben ihn und seine Männer und er verbreitete Erzählungen über die “Schlagkraft der Indianer”.

Powtanka
Die Nation der Powtankaner hat sich inzwischen zur Weltmacht entwickelt. Sie ist den anderen Ländern technisch weit überlegen, wobei ihre Technologie immer in Einklang mit der Natur und der Welt der Geistern existiert. Das tief verwurzelte Misstrauen gegenüber Fremden ist nie verschwunden, doch durch die Globalisierung wurden Friedensläufer in andere Länder geschickt, um Friedens- und Handelsabkommen auszumachen.

Finnley Whittle
Der Schotte Finnley Whittle ist wegen seiner Verlobten nach Kanaston, der wichtigsten Hauptstadt an der Ostküste Powtankas, gezogen. Durch die Tätowierungen im Gesicht und auf seinem Körper, die ihn wie eine Maschine aussehen lassen, hat er es in der naturbezogenen Welt nicht leicht. Als er endlich einen Job in der Spezialeinheit für übernatürlichen Missbrauch – Geistkrieger genannt – bekommt, ist das seine Chance sich zu beweisen.

Professor Atius Catori wurde von einer unsichtbaren Macht brutal ermordet und obwohl Finnley von der Welt der Geister in Powtanka kein Ahnung hat, könnte seine Fremdheit die große Chance für die Geistkrieger sein, den Fall aufzulösen.