Amos Lee und sein neuester Album ist die Rettung und Balsam für die Seele und das Herz… 

Amos Lee und sein neuester Album ist die Rettung und Balsam für die Seele und das Herz… 

Februar 7, 2022 Aus Von sid1972

Na ja, es gab einen Film „Can a song, save a life?“, erinnert Ihr euch? Meine Antwort lautet: ja.
Ein Lied kann ein Leben retten: sowhl durch die Klänge, die in der Musik verzaubert sind, als auch durch Lyrics die Einen berühren aber auch durch eine Erinnerung, die dieses Lied auslöst. Ein Lied kann ein Leben retten. Es kann auch gleichzeitig ein Balsam für die Seele und das Herz sein.

Heute saß ich zu Hause mit gebrochenem Herzen. Ich wusste nicht mal so genau, was ich empfinde. Wusste gar nicht, wie es weiter gehen soll. Dann bekam ich das Album “Dreamland” zum reinhören. Und es passte…Es passte sofort vom ersten Ton in ersten Song „Dreamland“, dem Titeltrack. Es wird schon in groben Zügen verraten was uns auf diesem Album erwartet.

Das zweite Lied, eins meiner persönlichen Favoriten. “Worry no more”, ist ein Lied der mich in sehr vielen Richtungen angesprochen und berührt hat. Er erzählt davon, dass man immer eine offene Tür für sich selbst findet. Wenn es um Liebe, Freundschaft oder ????? geht, hat man immer eine neue Möglichkeit. Man muss nur daran glauben, oder die Augen aufmachen. Das Lied ist auch eine Liebeserklärung, an den geliebten Menschen, der uns einfach verlassen hat. Diese Person soll sich keine Sorgen machen, was morgen kommt, es gibt immer eine offene Tür in unseren Herzen.
Ein anderes Lied das mir sehr gefällt ist „Into the clearing“. Eine Beichte für sich selbst. Es ist für mich eins der persöhnlichsten Lieder die ich je gehört habe. Wer gibt es gerne seinen eigenen Fehler zu?. Es ist auch eine Entschuldigungslied für eigene Fehler, die man im Leben und in eine Beziehung gemacht hat. Die alle Schmerzen ,die man zugefügt hat, und die Schönheit die man zerstört hat. Ich konnte mich so gut in Amos Lee versetzen und seine Schmerzen so nachempfinden, dass es fast unerträglich war. Ein Lied was für sehr lange Zeit in meiner Playlist gehört.

„See the light“ kippt die Stimmung sowohl musikalisch als literarisch.Man fängt einfach nach den ganzen Niederschlägen eine Zukunft und das Licht ist zu sehen.. Das Licht am Ende des Tunnels? Es wird auch optimistischer, auch in der Musik. Es werden helle Töne benutzt und die Musik stimmt uns positiv auf das Morgen ein.

Ein meiner Lieblingssong aus diesem Teil des Albums ist „Shoulda Known Better“. Es ist zwar der innere Kampf nach einem „one night stand“. Einem der sich aber zur eine wunderschöne Beziehung entwickeln kann. Immer diese Frage, die man sich am morgen stellt. Wieso bin ich eigentlich geblieben. Bis zu der Feststellung: ich werde es nie bereuen, dass ich geblieben bin. Man weiss nicht, was daraus sich entwickelt, aber es kann was sehr großes werden.
Man hofft wieder und glaubt.

Ja, es ist eine Art von innerer Heilung, wenn man die Platte anhört. Es ist sehr persönliche Album, und ich bin dankbar, dass ich es in diesem Moment meines Lebens entdeckt habe. Nach den Soundtrack von „Dear Evans Hanson“ ein zweiter Album was mich so tief berührt hat.

Dieses Album wird nicht nur mir helfen, aber auch Menschen die momentan mit Angst, Isolation und Zweifel zu kämpfen haben. Dafür ein grosser Respekt und Danke Mr. Amos Lee.

Das Album wurde auch perfekt von Christian „Leggy“ Langdon produziert. Musikalisch ist es ein kleiner Meisterstück ,der aus Mischung leisen und lauten, hellen und dunklen Tönen besteht. Sowohl lyrisch als auch musikalisch eine Art Therapie für jede verlorene Seele…