Sarah Shook & The Disarmers (Indie/Rock) – das Album „Nightroamer“ ab 18.2., neue Single „It Doesn’t Change Anything“

Sarah Shook & The Disarmers (Indie/Rock) – das Album „Nightroamer“ ab 18.2., neue Single „It Doesn’t Change Anything“

Februar 8, 2022 Aus Von sid1972

Die gefeierte Indie-Rock-Band Sarah Shook & The Disarmers hat für den 18. Februar die Veröffentlichung ihres mit Spannung erwarteten dritten Albums „Nightroamer“ angekündigt, vorab gibt es mit „It Doesn’t Change Anything“ eine weitere Vorabsingle.

 

Der Track offenbart Shooks Herausforderungen mit persönlichem Wohlbefinden und Akzeptanz und gibt einen Einblick in eine komplexe Realität:
„Ich kämpfe mit Depressionen und Drogenmissbrauch, wie so viele andere auch, und diejenigen von uns, die aus einem fanatischen religiösen Umfeld kommen, scheinen oft die schlimmste Zeit von beidem zu haben“, sagte Shook. „Es schien mir passend, leere religiöse Bilder zu verwenden, um die Hilflosigkeit der Sucht und die Leere der Depression zu beschreiben, die beide durch die gleiche Schlinge des Traumas aufrechterhalten werden.“

Auf „Nightroamer“ reichert die Band ihren Sound mit Popelementen und Melodien an, ohne dabei die unbeirrbare Intensität zu opfern, die ihre glühende Fangemeinde liebt.

Angeführt von Shook an Leadgesang und Rhythmusgitarre sind The Disarmers ein erfahrenes Kraftpaket mit Eric Peterson (Leadgitarre), Aaron Oliva (Bass), Jack Foster (Schlagzeug) und Adam Kurtz (Pedal Steel). Mit Shook an der Spitze liefert die Gruppe souveräne Live-Auftritte ab, die das Publikum in ihren Bann ziehen.

Produziert von Grammy-Preisträger Pete Anderson (Dwight Yoakam, k.d. lang) ist „Nightroamer“ eine Sammlung von 10 Songs, die Shook geschrieben hat und die sich mit Beziehungen auseinandersetzen, ohne dabei den Anspruch zu erheben, allgemeingültige Antworten zu haben. Der mitreißende Album-Opener „Somebody Else“ beschreibt eine dysfunktionale Beziehung, in der Shook Fragen stellt, indem sie nach innen blickt und den anderen betrachtet, während sie gleichzeitig feststellt, dass der Missbraucher in der Beziehung letztendlich jemand Neues finden wird. Sie denkt einfühlsam über diese Person nach und darüber, wie es weitergehen könnte.

Shook bietet mit dem bissigen Abschiedslied „Please Be A Stranger“ etwas ironischen Witz, während „I Got This“ ein poppiges Pop-Glück ist. Sucht und Depression werden mit Mitgefühl und Verständnis in dem melodischen Country-Soul von „It Doesn’t Change A Thing“ behandelt, während Vernachlässigung und Bedauern den Roadhouse-Blues von „No Mistakes“ anheizen. Einer der Höhepunkte auf „Nightroamer“ ist das hypnotisierende „If It’s Poison“. Mit seiner Mischung aus 50er-Jahre- und Psychedelic-Rock ist der Song ein romantischer Rückblick voller Wärme und Hoffnung.

Ob es um ihr Songwriting, ihre Auftritte oder ihren Aktivismus in der LGBTQ-Gemeinschaft geht, Sarah Shook ist unerschütterlich, wenn es darum geht, Risiken einzugehen, ehrlich, offen und sogar verletzlich zu sein. Als Gruppe entwickeln sich Sarah Shook & The Disarmers weiter und bieten intelligente, inspirierende und aufrichtige Musik, die vor Leidenschaft und Integrität nur so strotzt – all das findet sich auf „Nightroamer“ wieder.

Photo credit: Harvey Robinson