Arlo McKinley (Oh Boy Records) – neues Album „This Mess We’re In“ ab 15. Juli

Arlo McKinley (Oh Boy Records) – neues Album „This Mess We’re In“ ab 15. Juli

April 28, 2022 Aus Von sid1972

Arlo erzählt in dem Song die lebhafte Geschichte eines Zusammenbruchs und einer Sauftour, bei der er versucht, den Sonnenaufgang mit einer Liebschaft zu überstehen, die den Schmerz vielleicht ein wenig lindern kann. Beim offiziellen Video führte Matt Reynolds (Adult Swim) Regie.

Arlo wird am 14.06. exklusiv in Hamburg bei der Oh Boy Records Tour zu sehen sein. Das von John Prine gegründete Label in Nashville wird dann neben Arlo McKinley auch Emily Scott Robinson und Kelsey Waldon vorstellen. Als Special Guest wird in Hamburg auch Dan Reeder vor Ort sein

Oh Boy Goes To Europe (Arlo McKinley, Emily Scott Robinson, Kelsey Waldon) 14.06. Hamburg, Nochtwache (mit Special Guest Dan Reeder) exklusive Deutschlandshow -präsentiert von Rolling Stone-

Ein neues Album, ein langer Blick in den Spiegel und ein innerer Kompass, der das nächste Kapitel seines bewegten Lebens und seiner aufkeimenden Karriere steuert. Das am 15. Juli bei Oh Boy Records erscheinende Nachfolgealbum von „Die Midwestern“ aus dem Jahr 2020 ist ein überzeugendes Argument dafür, dass schlechte Tage wirklich besser werden und dass die Liebe immer noch lebendig ist. Auf den 11 Tracks, die im berühmten Sam Phillips Recording Service in Memphis aufgenommen und von Matt Ross-Spang (Margo Price, Jason Isbell, St. Paul & The Broken Bones) produziert wurden, taucht der Songwriter aus Cincinnati aus dem düsteren, emotionalen Nebel auf, der die letzten zwei Jahre über ihm hing. Vom Tod seiner Mutter und seines besten Freundes bis hin zu mehreren anderen, die von den Teufeln der Sucht dahingerafft wurden, zog sich McKinley zurück, um Trost zu finden, und nutzte die Musik als Mittel, um sich in einer unsicheren Welt zu orientieren.

Auf der ersten Single „Stealing Dark From The Night Sky“, die jetzt erschienen ist, erzählt Arlo McKinley die lebhafte Geschichte eines Zusammenbruchs und einer Sauftour, bei der er versucht, den Sonnenaufgang mit einer Liebschaft zu überstehen, die den Schmerz vielleicht ein wenig lindern kann. Beim offiziellen Video führte Matt Reynolds (Adult Swim) Regie.

Unterstützt von einer erstklassigen Band, zu der der Schlagzeuger Ken Coomer, der Gitarrist Will Sexton und der Keyboarder Rick Steff gehören – sowie der neuen Hinzufügung von cineastischen Streicherarrangements, die Arlo McKinleys Gespür für die romantische Melancholie von Vorbildern wie Nick Cave, Nick Drake und Wes Anderson zeigen – nehmen sich die Songs auf This Mess We’re In Zeit, um ihre Geheimnisse zu enthüllen. Mit der warmen, eichigen Stimme und dem lyrischen Talent, das schon John Prine 2019 im Nashville’s High Watt überzeugte, besitzt Arlo McKinley die besondere Fähigkeit, seinen Zuhörern das Gefühl zu geben, gesehen und erkannt zu werden.

Er wurde für seine Songs über „hart erkämpfte Erfahrungen“ (Rolling Stone), „zerstörte Träume und Vertreibung aus Mittelamerika“ (NPR Music), „existenzielle Krisen und weltmüde Resilienz“ (The FADER) gelobt und mit Tyler Childers, Jason Isbell, Sturgill Simpson und anderen verglichen. Ihm wurde gesagt, dass seine Musik Fans durch mehrere Touren in Afghanistan und Kämpfe mit Hirnkrebs geholfen hat. Während er diese persönlichen Verbindungen auf die schonungslose Wahrheit zurückführt, die er in sein Songwriting einbringt, erklärt er auf „This Mess We’re In“:

„Vieles, was ich erlebe, ist privat, aber in meinen Liedern bin ich über alles ehrlich. Also habe ich angefangen zu schreiben, um die Dinge loszuwerden. Für mich ist This Mess We’re In ein Wachstumsalbum. Ich habe eine ziemlich schlimme Zeit hinter mir, aber auch die Erkenntnis, dass es an der Zeit ist, sich wirklich zu verändern. Bei meinem letzten Album ging es um die Frage, ob ich an einem sehr verwirrenden Punkt in meinem Leben bleiben oder gehen sollte. Mit diesem Album versuche ich, mich zu verbessern – als Musiker, als Mensch, als Freund. Ich hoffe, die Hörer können sich mit den Dingen identifizieren, für die sie sich zu sehr schämen, um darüber zu sprechen oder sie zu fühlen. Es gibt ein solches Stigma, das mit Dingen wie Sucht und psychischer Gesundheit einhergeht. Ich möchte nur, dass sie wissen, dass ich das alles auch durchmache. Zumindest für die 47 Minuten des Albums kann man sich aus der Welt zurückziehen und alles für eine Weile verschwinden lassen.“

Arlo McKinley, der als Sänger und Gitarrist in einer Baptistenkirche aufwuchs, sich in der DIY- und Punkrock-Szene des Mittleren Westens die Zähne ausbiss und auf langen Fahrten zwischen Cincinnati und Detroit einen Job als Auslieferer von Smokings hatte, fühlte sich auf der Straße immer am wohlsten, um seine eigene Musik zu schreiben und aufzuführen. In diesem Frühjahr beginnt er ein weiteres rastloses Tourjahr,