Dienstag, September 17, 2019
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Ein ganz normaler Mittwochabend in Köln mit Sound of Nashville

Viele Partys, viele Konzerte. Im kultigen Blue Shell gibt es heute ein Fest für Country Fans. Semmel Concerts veranstaltet das nächste Konzert aus der Reihe Sound of Nashville.

Diesmal treten Twinnie, James Barker Band und Lindsay Ell auf. Pünktlich um 20 wird die Hintergrundmusik runtergedreht, die Lichter ausgemacht und die Bühne beleuchtet. Auf dieser stehe die zauberhafte Twinnie. Eine junge Künstlerin aus Amerika, die schon ihre ersten größeren Erfolge feiern durfte. Sie beginnt mit “Type of Girl” . Man sieht sofort, wie die Gesichter im Blu Shell anfangen zu lächeln, ein guter Laune Song. Von dieser Sorte Musik erwarten wir heute noch etwas mehr. Es folgt Daddy Issues, und mir kommt vor, als ob schon alle klatschen. Es ist der Beginn eine Party in den Rhythmen der Country Musik. Danach werde wir noch zusätzlich überrascht, denn Twinnie singt Shallow. Das Lied, das dieses Jahr den Oscar gewonnen hat. Ich muss sagen, Ihre Stimme überzeugt mich mindestens genauso, wie die von Lady Gaga. Nach dem letzten Lied “better when i’m drunk” ist auch ihr Auftritt zu Ende.

Nach einer kurze Umbaupause kommen James Barker Band auf die Bühne. Sie starten mit “It’s working”. Alle wissen schon jetzt: es wird eine Stunde Partystimmung mit den vier Jungs aus Kanada. Alle klatschen, es wird – wie bei eine richtige Countryparty – dazwischen gerufen und gepfiffen. Manche beginnen sogar zu tanzen. Als die Jungs mit “Living the Dream” mit dazugehöriger Geschichte über die Entstehung des Liedes starten, bin sogar ich in deren Bann gezogen und fange an zu tanzen und mitzusingen. Die Stimmung und Temperatur im BluShell steigt. “Just Sayin” wird angespielt und die Jungs verraten uns, dass sie nur noch zwei Lieder zum Besten geben. Alle singen mit und feiern.

Nach den Jungs kommt die Frau, für die ich mich auf dem Weg nach Köln gemacht habe. Lindsay Ell, die Frau, die ich schon zweimal im Blue Shell gesehen habe. Sie betritt die Bühne und schon nach den ersten Tönen weiss ich: es wird magisch. Sie beginnt mit “Vultures”, eine Ballade in der Sie nicht nur mit Ihrer Stimme begeistert, sondern auch Ihre Gitarrenspiel zum Vorschein kommt. Inklusive Gitarren Solos. Damit hat sie mich schon vor drei Jahren überzeugt. Es folgen “Waiting on You” und “Mint”. Danach das von mir erwartete “Good”. Das Lied kenne ich schon von ihrem ersten Auftritt. Ich geniesse jeden Ton und jede Silbe, die die Bühne verlassen und den Saal in Köln füllen. Gute Laune Musik ist leicht untertrieben. Es folgen noch einige Lieder von Lindsay, auch die romantische Ballade “I dont trust my self”. Es ist schon fast herzzerreißend, wenn sie es singt. Ein Gänsehaut Moment, wie man ihn selten erlebt. Als Lindsay “Criminal” singt, wissen wir alle, es wird gleich zu Ende sein. Und so ist es auch. Viel zu kurz und viel zu wenig Musik von ihr. Aber von Country bekommt man eben nie genug.

Danach folgt noch das obligatorische Treffen mit den Fans. Autogramme von allen Künstlern. Gespräche. Es ist kein klassisches Konzert, eher ein Familientreffen. Eine Country Familie. Der Abend ist zu Ende und ich mache mich auf den Weg nach Hause und freue mich, wenn es wieder heißt: “Sound of nashville”. Dann mit Jarrod Dickenden am 06.06. in Köln, am 07.06 in Hamburg und am 08.06 in Berlin. Die Vorfreude steigt.