Donnerstag, September 24, 2020
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Katie Melua veröffentlicht „Airtime“ aus kommendem „Album No.8“ – VÖ: 16.10.20

Nachdem die gefeierte georgisch-britische Singer- / Songwriterin Katie Melua im vergangenen Monat erst ihr neues Album mit dem einfachen Titel „Album No. 8“ angekündigt hatte, veröffentlicht sie nun einen weiteren Titel aus ihrem atemberaubenden neuen Longplayer.

„Ich denke, wir haben der Liebe zu viel ‚Sendezeit‘ gegeben“, singt Melua in ihrem Song „Airtime“, der auf sanfte, aber bestimmte Weise mit Vorurteilen darüber aufräumt, was passiert, wenn sich zwei Menschen nicht mehr lieben und „… insbesondere der Druck, zu glauben, dass die Liebe Deines Lebens noch irgendwo da draußen herumläuft.“

„Airtime“ (VÖ: 24. Juli 2020) entstand in enger Zusammenarbeit mit Katies langjährigen musikalischen Begleitern, dem Bassisten Tim Harries und Gitarristen Luke Potashnick. Leo Abrahams (Brian Eno, Jon Hopkins, David Holmes) produzierte und arrangierte nicht nur diesen Song sondern auch das restliche Album – begleitet wird er vom Georgischen Philharmonie Orchester.

Das Video zum Track ist das zweite visuelle Meisterstück aus einer Reihe von Visuals, für die Katie Melua mit dem preisgekrönten Regisseur Charlie Lightening und dem Schauspieler Bill Howle (Stars Wars, Dunkirk, Outlaw) zusammengearbeitet hat. Die Dreharbeiten zu den Videos fanden an der Südküste Englands in Herne Bay statt und dauerten zwei Tage. Aufgrund der aktuellen Covid-19 Krise war es unabdingbar, die besonderen APA Lockdown Restriktionen einzuhalten, um die Szenen in den Kasten zubekommen. So mussten sich zum Beispiel beide Protagonisten auf das Virus testen lassen, um sicherzugehen, dass am Set keine Ansteckungsgefahr herrschte. Darüber hinaus verbrachten beide sowohl vor als auch nach den Aufnahmen einige Zeit in der Isolation.

Über die Dreharbeiten und das Video sagt Melua: „Die Zusammenarbeit mit Charlie Lightening war großartig. Wir haben sehr viele Gespräche darüber geführt, wie wir unter den aktuellen Einschränkungen dennoch etwas Sinnvolles und Bedeutendes kreieren könnten. Die Entscheidung, dass nur Billy Howle und ich zu sehen sind, schafft eine ganz besondere Atmosphäre. Mit sehr subtilen Gesten und kleinen Andeutungen haben wir versucht, das wahre Wesen der anfänglichen Liebe einzufangen.“

Katie Melua ist eine der erfolgreichsten britischen Musikkünstlerinnen und wurde mit über 56 Platin Awards ausgezeichnet. Ursprünglich aus Tiflis, in der ehemaligen Sowjetrepublik Georgien, zog Melua im Alter von acht Jahren nach Großbritannien. Mit gerade 19 Jahren veröffentlicht sie ihr Debüt-Album „Call Off The Search“ und hat seitdem sieben Top-10-Studioalben in Großbritannien veröffentlicht: „Call Off The Search“, „Piece By Piece“, „Pictures“, „The House“, „Secret Symphony“, „Ketevan“ und zuletzt 2016 das selbstproduzierte und von der Kritik gefeierte „Album In Winter“, welches sie mit dem Gori Women’s Choir in ihrer Heimat Georgien aufgenommen hat. Damit ist Melua neben Kate Bush die einzige britische Künstlerin in der britischen Chart-Geschichte, die mit sieben aufeinanderfolgenden Alben die Top 10 erreichte.

Der Song „Airtime“ ist der Nachfolger des Album-Openers „A Love Like That“, der bereits am 30. Juni dieses Jahres veröffentlicht wurde. Die Sunday Times war vollen Lobes und beschrieb den Song als „sinuous, sepulchral pop-noir at its most enveloping“. Das opulente Video (Link) entstand ebenfalls unter der Regie von Charlie Lightening.

Das „Album No. 8“, dessen Veröffentlichung für den 16. Oktober 2020 geplant ist, repräsentiert den Höhepunkt einer langen und mitunter schwierigen Reise der Künstlerin, die vor allem durch eine musikalische Neu- und Wiederentdeckung geprägt war. In ihren zutiefst persönlichen Lyrics versucht Katie Melua, die mitunter vertrackte Komplexität der Liebe im wirklichen Leben mit dem märchenhaften Gegenentwurf in Einklang zu bringen.

Dabei bedient sie sich der Sprache von Volksliedern, um eine ebenso magische Stimmung zu erzeugen. Diese wird durch Streicherarrangements gespiegelt, deren Tiefe und Bewegung an Charles Stepneys Arbeit mit Rotary Connection und Ramsey Lewis erinnern. „Album No. 8“ ist Katie Meluas bislang überzeugendstes und in sich geschlossendstes Werk.

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