Dienstag, September 29, 2020
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„Fake Fine“: Video in Wes Anderson-Optik zum Viral-Hit von Robert Grace!

Mit seiner neuen Single „Fake Fine“ erobert Robert Grace gerade das Internet! Neues Video im Wes Anderson-Look ab sofort online!

„Its a pandemic, its a fuckindisease. And its following me…“ klagt Robert Grace in seinem aufbauenden Get-Well-Hit „Fake Fine“. Mit dem Videoclip legt der irische Singer-Songwriter mit der markanten Stimme nun auch die bewegten Bilder des augenzwinkernden Ohrwurms vor!

„Der Song handelt davon, so zu tun, als ob es einem gut geht, obwohl das gar nicht der Fall ist”, erklärt Robert die Hintergründe zu „Fake Fine“. „Wenn alles irgendwie aufgesetzt ist. Die Situation selbst ist vielleicht gar nicht so schlimm, aber trotzdem stimmt aus irgendeinem Grund etwas nicht und man versucht zu verstehen, woran das genau liegt.“ Ein Thema, mit dem der aus dem irischen Graiguenamanagh, Kilkenny stammende Songwriter, Musiker und Producer definitiv den Geist dieser Tage einfängt. Ganz der irischen Geschichtenerzählertradition folgend, berichtet Grace von dem irgendwie diffusen Gefühl, neben sich zu stehen. Irgendwie falsch im eigenen Film zu sein und sich hinter einer Maske zu verstecken, um seine wahren Emotionen nicht preisgeben zu müssen. Wobei Masken ja bekanntlich gerade in diesen Zeiten eine ganz besondere Rolle spielen – so wie auch in Roberts Clip zu „Fake Fine“, in dem er sich irgendwo zwischen blankem Sarkasmus, schwarzem Galgenhumor und der bittersüßen Hoffnung auf ein besseres Leben bewegt.

Im Clip zu „Fake Fine“ erzählt Robert Grace auf ironisch-augenzwinkernde Art von den innerlichen und äußerlichen Verkleidungen, die wir aus Selbstschutz anlegen. Inklusive ganz realer Gesichtsmasken, Mindestabstand und dem Willen, wieder man selbst zu sein. Das optisch an den Stil von Wes Anderson-Filmen erinnernde Video entstand unter der Regie von Nathan Barlow und kann hier gesehen werden.

“Die Idee hinter diesem Musikvideo war es, psychische Gesundheit etwas mehr in den Fokus zu rücken. Auf eine eher lockere Art und Weise zu zeigen, dass es keinen Quick-Fix für Depression oder Ängste gibt. Glücklichsein fällt nicht jedem leicht (insbesondere momentan) und ich glaube, dass das zu vielen Menschen einfach nicht bewusst ist!”

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