Mittwoch, Mai 12, 2021
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Cassia mit neuer EP „Powerlines“ und einem sommerlichen Video zum Titeltrack ins neue Jahr. EP auch als limitierte 10″ Vinyl erhältlich!

Cassia versüßen uns den Start ins Jahr 2021 mit der Veröffentlichung ihrer neuen EP “Powerlines” und einer weiteren Single – dem Titeltrack der EP. Die durch und durch mit Sommervibes aufgeladenen Songs der EP drehen sich darum, wie man sich in einer ungewissen Zukunft zurechtfindet. Geschrieben im sonnigen Kapstadt und Berlin zwischen zwei Lockdowns ist die EP randvoll gefüllt mit Head bangenden Grooves, großen, sofort ins Ohr gehenden Refrains und eher introspektiven lyrischen Inhalten – und somit exakt das ‘Gegengift’, das wir in diesen Zeiten so dringend brauchen.

Die “Powerlines”-EP ist ab sofort überall digital erhältlich, eine limited Edition in Form einer 10″ auf türkisem Vinyl wird am 5. Februar folgen.

Der gleichnamige Titeltrack der EP handelt davon, seinen Verpflichtungen und Zwängen zu entfliehen und einen Weg zu finden, sich trotz der aktuellen Umstände frei und unabhängig zu fühlen. Der Song wurde während des ersten Lockdowns geschrieben und entstand zu einem Zeitpunkt, als die Band damit zu kämpfen hatte, dass die neue Situation so neu gar nicht mehr war.

„Es war kurz nachdem die Dinge begannen, sich wieder einzupendeln und ’normal‘ zu werden – das machte uns wirklich schwer zu schaffen“, sagt Frontmann Rob Ellis. „Jake kam mit der Idee für ‚Powerlines‘ – ursprünglich inspiriert durch sein vermeintliches und sich sehr wechselhaft gestaltendes Abhängigkeitsverhältnis zu Zigaretten. Während wir den Song schrieben, kamen immer wieder Erinnerungen an eine Zeit in uns hoch, in der wir alle anfingen, Auto zu fahren oder einfach planlos irgendwelche Dinge machten. Es war irgendwie genau das Heilmittel, das wir alle brauchten: Ein Song, den man im Auto aufdreht und einfach losfährt – das ist, was ‚Powerlines‘ für uns ist. Jake hat übrigens inzwischen mit dem Rauchen aufgehört.“

Das grenzenlose Freiheitsgefühl des Songs schwingt auch im Video mit, das in der Ästhetik der späten 90er Jahre gedreht wurde und die sorglosen Tage feiert: Selbst mitten im Winter – was gibt es besseres, als der Stadt zu entfliehen, mit offenem Verdeck ziellos durch die Gegend zu fahren und dabei die Musik so richtig laut aufzudrehen? Man füge einen Gitarre spielenden Anhalter hinzu, würze das Ganze mit einer Prise Ungeschicklichkeit im Umgang mit dem Camcorder und erhält ein Video, dass die spielerisch inszenierte Realitätsflucht fortsetzt, die Cassia bereits in vorherigen Clips einfangen konnten.

„Das Video ist eine Anspielung auf die Erinnerungen, die wir hatten“, fügt Rob hinzu. „Es zeigt einen Haufen Kumpels, die ziellos ihre erste Kostprobe echter Freiheit genießen. Wir haben bewusst die Optik der späten 90er gewählt, weil wir alle mit diesen selbstgedrehten VHS-Kassetten aufgewachsen sind und sie echte Nostalgie versprühen.“

Der Sound von Cassia hat die Fähigkeit, uns unmittelbar an einen helleren, wärmeren Ort zu bringen, während ihre Texte, die zum Teil von tiefer Selbstreflexion gespeist sind, zeigen, wie die Band versucht, dieser ungewissen Zukunft einen tieferen Sinn zu geben. Auf diese Weise inspiriert sie nun auch ihre stetig wachsende Fangemeinde und macht sich ganz nebenbei den britischen Radiosender Radio 1 zum Freund und nachhaltigem Supporter.

2019 und 2020 waren für Cassia zwei Jahre der großen Kontraste: Nachdem sie zuvor sowohl bei den AIM Awards als auch neben IDLES bei den DMA’S als bester Live-Act nominiert waren, stand 2019 auch ganz im Zeichen intensiven Tourens. Mit ihren gefeierten Liveshows gewannen sie im Handumdrehen neue Fans, wo immer sie auftauchten – angefangen von einigen der größten Festivals in Europa bis hin zu großen Headline-Shows in u.a. London und Manchester.

Und auch als 2020 alle Tourneen verschoben werden mussten, machten Cassia das Beste daraus, indem sie sich die Zeit nahmen, um das Erlebte zu reflektieren und beschlossen, nach vorn zu schauen, anstatt einfach nur zu funktionieren.

Im letzten Jahr veröffentlichte die Band bereits die übrigen Tracks der EP – darunter „Don’t Make A Scene“, der als Annie Mac’s Hottest Record debütierte, bevor er in Jack Saunders‘ Midnight Drop auf Radio 1 als besonderes Highlight präsentiert wurde.

Einen Großteil des letzten Jahres haben Cassia dann damit verbracht, int Berlin neue Songs zu schreiben, so dass später in diesem Jahr bereits eine weitere EP erscheinen wird. Darüber hinaus sind sie auch mit der Arbeit an ihrem mit Hochspannung erwarteten zweiten Album ein gutes Stück vorangekommen.

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