Macht Geld doch glücklich? the Kii, Serious Klein und Mick Jenkins teilen Musikvideo „I Beg To Differ“

Macht Geld doch glücklich? the Kii, Serious Klein und Mick Jenkins teilen Musikvideo „I Beg To Differ“

Juli 13, 2021 Aus Von sid1972

The Kii dürften ohne Zweifel das derzeit bestvernetzte deutsche Produzenten-Duo sein, wenn es um internationale Qualitäts-Collabos geht. Ihre neue Single „I Beg To Differ“, deren aufwendig und liebevoll animiertes Musikvideo jetzt bei DIFFUS Premiere feiert, ist auf der Achse Chicago-Bochum entstanden.

Neben Serious Klein, einem der begnadetsten Conscious-Rapper aus hiesigen Gefilden, featured sie niemand geringeren als US-Rapper Mick Jenkins. Gemeinsam machen sich die beiden Top-MCs zu einer entspannten the-Kii-Produktion Gedanken darüber, ob Geld wirklich nicht glücklich macht – oder ob es bei dem weit verbreiteten Sprichwort vielleicht auch auf die individuelle Perspektive ankommt.

Für „I Beg To Differ“ haben the Kii ihren Trademark-Sound einmal mehr gekonnt verfeinert: Lässig gezockte Gitarren und smoothe Bässe treffen auf crispy Drums. Der Song erscheint auf der anstehenden EP von the Kii (Jan Lilienthal und Michael Nowatzky), die weltweite Acts wie Kelvyn Colt, Kyle Bent, Elijah Malik und Yung Fume zusammenbringt.

the Kii dürften ohne Zweifel das derzeit bestvernetzte deutsche Produzenten-Duo sein, wenn es um internationale Top-Collabos geht. Mit jedem neuen Track ihrer anstehenden EP bringen Jan Lilienthal und Michael Nowatzky wieder weltweite Acts wie Kelvyn Colt, Kyle Bent, Elijah Malik und Yung Fume zusammen – auch für ihre neue Single.

„I Beg To Differ“ ist auf der Achse Chicago-Bochum entstanden und featured neben Serious Klein niemand geringeren als US-Rapper Mick Jenkins. Gemeinsam machen die beiden Top-MCs sich zu einer entspannten the-Kii-Produktion Gedanken darüber, ob Geld wirklich nicht glücklich macht – oder ob es bei dem weit verbreiteten Sprichwort vielleicht auch auf die individuelle Perspektive ankommt.

Für „I Beg To Differ“ haben the Kii ihren Trademark-Sound einmal mehr gekonnt verfeinert: Lässig gezockte Gitarren und smoothe Bässe treffen auf crispy Drums und liefern den perfekten Soundtrack für die Lyrics von Mick Jenkins und Serious Klein.

„Der Beat hat viele Versionen durchlaufen und lag schon bei einigen Rappern“, erinnern sich the Kii. „Wir haben lange herumprobiert und überlegt und uns letzten Endes wieder für die ursprüngliche Version entschieden. Als Mick Jenkins am Start war, haben wir lange überlegt, wer zu ihm passen könnte. Wir wollten jemandem dabeihaben, der dem Ganzen sowohl künstlerisch als auch inhaltlich gewachsen ist.“

Lange überlegen musste das Producer-Duo da nicht. Denn wenn jemand Mick Jenkins das Wasser reichen kann, dann Serious Klein. Der Oer-Erckenschwick-Native mit ghanaischen Wurzeln hat sich in den letzten Jahren schließlich einen Namen als einer der begnadetsten Conscious-Rapper aus hiesigen Gefilden gemacht.

„Ich bin schon lange Fan von Mick und wollte immer etwas was mit ihm machen“, erklärt Serious Klein. „Die Connection kam durch meinen Produzenten Rascal, der schon den einen oder anderen Song mit Mick gemacht hat. Ich selbst habe Mick 2016 bei seiner Show im Kleinen Donner in Hamburg kennengelernt, wo ich den Opening Act gemacht habe. Wir haben uns super verstanden und dann auch Nummern ausgetauscht – nur leider ist es nie zu einer Zusammenarbeit gekommen. Als the Kii mit der Anfrage kamen, habe ich nicht zweimal überlegt, sondern war sofort down.“

Zum zeitlosen Sound von the Kii sinnierten Serious Klein und Mick Jenkins über die ganz großen Fragen unserer Gesellschaft: Macht Geld glücklich – oder nicht? Für Serious und Mick ist die Antwort klar: Das liegt ganz im Auge des Betrachters. Mag sein, dass einem das Plus auf dem Konto auf lange Sicht kein Lächeln ins Gesicht zaubert – aber vielleicht gibt es Momente im Leben, in denen Geld genau das richtige Mittel zum Zweck ist und alles verändern kann.

„Wir freuen uns sehr, dass das geklappt hat. Mick Jenkins und Serious Klein sind zwei unserer absoluten favourite Rapper und der Track ist musikalisch und auch von der Produktion einer der wichtigsten der EP. Wir haben lange auf den Song hingefiebert und freuen uns, dass wir ihn jetzt releasen und mit der Welt teilen können“, so the Kii.

2021 dürfte endgültig das Jahr sein, in dem HipHop-Produzenten endlich den Respekt bekommen, der ihnen zusteht. Auch im Fall von the Kii ist das längst überfällig und vor allem mehr als berechtigt. Denn das Duo, bestehend aus Jan Lilienthal und Michael Nowatzky, ist weit mehr als nur ein bloßer Beatlieferant. the Kii sind Produzenten, Vollblutmusiker, Songwriter, Ideengeber und kreative Consultants.

Mit ihren gleichermaßen energetischen und roughen, sowie organischen und avantgardistischen Produktionen, die Zeitgeist-Sound und Vintage-Vibes miteinander vereinen, haben the Kii den hiesigen state of the art längst hinter sich gelassen und bewegen sich auf einem internationalen Niveau, das ihresgleichen sucht.

Der Ursprung für diesen Anspruch liegt in der musikalischen Sozialisation des Duos. Musik liegt bei beiden in der Familie. Während Jan schon als Kind mit Gitarre und Bass und Michael mit dem Schlagzeug in Berührung kommt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis das Schicksal die beiden über Zwischenstationen in Berlin und New York schließlich zusammenbringt.

Bei einem gemeinsamen Auslandssemester in Chicago durchdringen die beiden Disziplinen von Gospel über Jazz bis R&B und HipHop noch mal auf ganz neue Weise. 2018 zurück in Deutschland geht es ins Studio. Der Plan: Als HipHop-Kombo aus Bass und Drums drauflosjammen und die Songs im Anschluss zu richtigen Beats ausarbeiten. Nicht nach Schema F und ohne Klischees zu bedienen.

Mehr Bauch und weniger Kopf. Sich einfach ausprobieren, von seinen Gefühlen leiten lassen und auch Künstler finden, mit denen in gemeinsamen Sessions nicht einfach nur Tracks, sondern echte Songs entstehen. Mit ihrem Sound und Arbeitsansatz weit abseits des Status Quo haben sich the Kii irgendwo zwischen Sounwave, Metro Boomin und Rick Rubin eingependelt und damit auch die Neugierde des Grammy-nominierten Multiplatinproduzent Crada geweckt, der die beiden kurzer Hand unter seine Fittiche nahm.

Nach gemeinsamen Songs mit Juju Rogers, LoOf und Olà folgt mit „Walk Alone“ jetzt die erste EP von the Kii: Fünf Songs, fünf Singles mit Features und Kollaborationen der unterschiedlichsten Couleur.