Zwei Wochen vor EP Release veröffentlichen FIBEL den Titeltrack „Avatar“ als Video!

Zwei Wochen vor EP Release veröffentlichen FIBEL den Titeltrack „Avatar“ als Video!

August 2, 2021 Aus Von sid1972

Nachdem FIBEL mit „Winter“, „Odyssee“ und „Avatar“ bereits drei starke Songs vorlegten ist nun die komplette „Avatar“ EP auf allen gängigen Plattformen erhältlich.

FIBEL, die ihren Sound selbst als „Post-Wave“ bezeichnen, sind Jonas Pentzek (Gesang, Synthesizer), Dennis Borger (E-Gitarre), Lukas Brehm (Bass, Gesang) und Noah Fürbringer (Schlagzeug). Die EP wurde von Fabian Langer (Neufundland) produziert.

Darauf geht es um große Themen. Das Bemerkenswerte ist, dass FIBEL sich daran keine Sekunde lang verheben und der Band mit dem neuen Release ein enormer Schritt nach vorne gelingt.

FIBEL sind Jonas Pentzek (Gesang, Synthesizer), Dennis Borger (E-Gitarre), Lukas Brehm (Bass, Gesang) und Noah Fürbringer (Schlagzeug).

FIBEL sind Jonas Pentzek (Gesang, Keyboards) Dennis Borger (E-Gitarre), Lukas Brehm (Gesang, Bass) und Noah Fürbringer (Schlagzeug). Die vier lernen sich 2017 während ihres Studiums an der Popakademie Mannheim kennen. Sie fangen an gemeinsam Songs zu schreiben und veröffentlichen eine erste Live-Session. Ihre Musik führt rasch zu einem Aufmerken auch jenseits von Mannheim. Es folgen zwei eigene Touren quer durch die Republik, Auftritte auf Festivals wie dem „Maifeld Derby“, „Watt En Schlick“ oder dem „Fusion Festival“. Ein gutes Jahr nach Bandgründung wird die Band für den New Music Award nominiert. Das alles mit nur einer EP im Gepäck namens „Kommissar“. Das Online-Musikmagazin Diffus nimmt den Titeltrack 2018 in seine Songs des Jahres auf, schreibt von einem „waschechten Indie-Hit“. Und auch Medien wie der Musikexpress oder der Bayrische Rundfunk finden warme Worte für die Band.

Das liegt vor allem daran, dass FIBEL sich schnell den Ruf einer außergewöhnlichen Live-Band erspielen. Wer die Band in den vergangenen Jahren sah, stellte fest: Das knallt. Das ist laut, besitzt aber auch Momente der Zärtlichkeit. „Wir geben auf der Bühne alles, wortwörtlich. Da entsteht eine ganz krasse Energie. Es fühlt sich an, als wären wir in Ekstase. Und da wird das Publikum mit reingezogen. Es geht bei uns nicht darum, die Leute bestmöglich zu unterhalten, sondern um eine gemeinsame Reise. Um ein gemeinsames Erlebnis mit Höhen und Tiefen, auf das man sich aber auch einlassen muss. Wir haben da wirklich eine große Sehnsucht nach“, sagt Lukas. Und Jonas? Der spricht von einer „Distanz, in der wir und das Publikum uns voneinander weg und aufeinander zu bewegen. Ein Austausch von Emotionen – die durch den Raum schwirren und jeden bewegen und erreichen sollen“.

Frei im Raum, wie die Melodielinien der Instrumente, schweben meist melancholisch vorgetragene Lyrics die zwei Dinge vereinen: Sie sind einerseits sehr assoziativ, scheinen aus einer Traumwelt zu stammen. Sie meiden die aus dem Pop bekannten Satz- und Reimmuster. Gleichzeitig sind die Zeilen sehr konkret in seinen Gedankenwelten verankert. Jonas besitzt die Fähigkeit, einen Gedankenstrom so zu kanalisieren, dass er als Song funktioniert, dabei aber niemals seine Tiefe verliert. „Ich mag das Wirre, das Verspulte. Ich möchte manchmal auch eine Spur zu weit ausholen dürfen. Denn so fühlen sich unsere Gedanken doch oft an.“ Es passt gut dazu, dass Jonas eine Vorliebe für die Filme von Gaspar Noé und Nicolas Refn besitzt – die Bilderwelten ähneln sich. Man könnte FIBEL in eine Schublade stecken und sie mit anderen deutschsprachigen Bands vergleichen. Aber um diese Schublade geschlossen zu bekommen, müsste man schon arg schieben und drücken. Eher kommen einem bei den druckvollen Post-Wave-Sounds die britischen Foals in den Sinn, vielleicht auch die Band Editors. Das Schöne an der Band, die ihre Mannheimer Wurzeln mittlerweile zugunsten von Berlin aufgegeben hat, ist aber etwas, das einem bei so jungen Musikern selten begegnet: FIBEL haben sich in gerade mal drei Jahren eine ganz eigene Welt geschaffen.