MATISYAHU – neue Single „AM_RICA“, das selbstbetitelte Album ab 25. März

MATISYAHU – neue Single „AM_RICA“, das selbstbetitelte Album ab 25. März

Februar 19, 2022 Aus Von sid1972

Nach „Keep Coming Back for More (featuring Salt Cathedral)“ gibt es heute die neue Single „AM_RICA“ des US-amerikanischen für einen Grammy nominierten Reggae-Sängers/Rappers/Beatboxers Matisyahu Es ist die dritte Single aus dem selbstbetitelten Album, das am 25. März veröffentlicht wird.

Matisyahu hat mit Bruno Mars, Sly & Robbie, Avicii, P.O.D., Akon, Trey Anastasio, Dirty Heads, Crystal Method und vielen anderen zusammengearbeitet – in Deutschland wurde er vor allem durch seine Zusammenarbeit mit Adel Tawil auf dem Track „Zuhause“ bekannt.

„Im Hebräischen bedeutet der Ausdruck ‚Am Reika‘ so viel wie ‚leere Nation‘. Dieses zufällige Wortspiel mit Amerika war meine kreative Inspiration“, reflektiert die GRAMMY-nominierte Reggae-, Rap- und Beatbox-Ikone Matisyahu über die Wurzeln seiner frisch veröffentlichten Single „AM_RICA“. Er fährt fort: „Wenn ich den Text zu „AM_RICA“ singe, kommt meine Dankbarkeit mit einem bittersüßen Beigeschmack. Dieses Land, in dem ich zu Hause bin, hat mir das Wunder ermöglicht, meine Träume zu verwirklichen, und doch gibt es weiterhin Ungerechtigkeiten, von denen wir alle Zeugnis ablegen müssen und die wir nicht ignorieren können. „AM_RICA“ ist Teil meiner persönlichen Reise und Erfahrungen, die in die Komplexität der amerikanischen Erfahrung und ihrer kollektiven Geschichten eingebettet sind. Ich teile „AM_RICA“ als ein Kapitel meiner Geschichte mit meinen Emotionen und Gefühlen über unser Land, mit Hoffnung.“

Wie nur die begabtesten Geschichtenerzähler spinnt Matisyahu die seltene Art von Geschichten, die gleichzeitig aufklären, fesseln und den Möglichkeitssinn des Publikums erweitern. Auf seinem selbstbetitelten neuen Album verschmilzt diese persönliche Offenbarung mit einer sich wandelnden Kollision aus Reggae, Hip-Hop und und kühn-erfinderischem Pop. Produziert von Salt Cathedral (einem Duo aus Brooklyn, bestehend aus den kolumbianischen Musikern Juliana Ronderos und Nicolas Losada), ist das Ergebnis ein unbestreitbar transformatives Album, eines, das sowohl zur intensiven Selbstbeobachtung als auch zum ungezügelten Feiern einlädt.

„Mein ganzes Leben lang ist ein großer Teil meiner Musik aus dem Kampf mit einer Art existenzieller Einsamkeit entstanden, auch wenn ein Großteil der Musik sehr fröhlich ist“, sagt Matisyahu. „Ich bin an einem Ort gelandet, an dem ich die Person gefunden habe, die meine Seelenverwandte ist und mit der ich ein wunderschönes Leben führe, und das ist der Ort, an dem diese Platte geboren wurde.“

Das siebte Studioalbum des New Yorker Künstlers Matisyahu ist der jüngste Erfolg einer außergewöhnlichen Karriere, in der er unter anderem einen #1-Hit im Alternative-Rock-Radio landete (mit seinem Billboard
Hot 100-Chart-Durchbruchssingle „King Without a Crown“), die Zusammenarbeit mit den Reggae-Legenden wie Sly and Robbie und der Aufbau einer weltweiten Fangemeinde, die vor allem durch seine transzendenten Live-Show gefesselt wurde. Um das Album zum Leben zu erwecken, trafen Ronderos und Losada Matisyahu in seinem ehemaligen Haus am Hudson River in Nyack, wo sich die drei Musiker bald in einen ungehemmten und von Improvisation geprägten kreativen Prozess wiederfanden. „Bei diesem Album war es das erste Mal, dass ich mit einer weiblichen Produzentin zusammenarbeitete, und das hat die Platte auf erstaunliche Weise beeinflusst“, sagt Matisyahu, der bei seiner 2016er EP Release erstmals mit Salt Cathedral zusammenarbeitete. „Ich fühlte mich frei, mehr Sensibilität und Sinnlichkeit in meinen Gesang zu bringen und die Feinheiten meiner Stimme wirklich zu erforschen.“

Verwurzelt in einem üppigen, detaillierten und doch minimalistischen Sound, beleuchtet Matisyahu die schattenhaften Komplexitäten seiner Psyche und strahlt dabei unaufhörlich eine euphorische Energie aus. In der tanzbaren, halligen Lead-Single „Chameleon“ zum Beispiel präsentiert er ein starkes Stück Selbstreflexion, gespickt mit eigenwilligen Wortspielen und warmherzig formulierten Weisheiten („Turn an evil eye inverted to let the light in/Illuminate the evil till dem heart get sizzlin'“). „Es gibt Menschen, die sind wie ein Fels, die sich nie ändern, aber ich war immer in der Lage, meine Haut abzulegen, um zu dem zu passen, was ich wollte“, sagt Matisyahu über die Entstehung des Songs. Als perfektes Gegenstück zu seinen kaleidoskopischen Rhythmen und jenseitigen Texturen bietet „Chameleon“ auch eine bezaubernde Gaststrophe von Ronderos, die ihre eigene entrückte Perspektive hinzufügt.

PhotoCredit: Charles Vidal