UK-Rapper JESHI empowert auf neuer Videosingle „Protein“ (feat. Obongjayar) Radikaler Akt der Empathie: Debütalbum „Universal Credit“ (VÖ: 27.05.) blickt auf die Gesellschaft

UK-Rapper JESHI empowert auf neuer Videosingle „Protein“ (feat. Obongjayar) Radikaler Akt der Empathie: Debütalbum „Universal Credit“ (VÖ: 27.05.) blickt auf die Gesellschaft

April 15, 2022 Aus Von sid1972

Der in Nigeria geborene, in London aufgewachsene Rapper Jeshi gehört zu den markantesten neuen Stimmen im britischen HipHop. Inspiriert von der DIY-Ästhetik des frühen 2000er Grime begann er zu rappen, ging mit Slowthai auf Tour und mit Mura Masa und Brit-Award-Gewinnerin Celeste ins Studio. Heute erhält er Lob von der gesamten Fashion-, Musik- und Kulturpresse des Landes und kündigt mit der Videosingle „Protein“ (feat. Obongjayar) sein Debütalbum „Universal Credit“ an, das am 27. Mai erscheint.

Radikaler Akt der Empathie

Das Album ist ein radikaler Akt der Empathie, ein Blick auf die Gesellschaft. Es soll Würde zurückgeben und mit der Behauptung aufräumen, dass jeder Mensch vor Armut oder Not gefeit sei. Die empowernde neue Single „Protein“ featuret den britisch-nigerianischen Sänger Obongjayar. Entspannt und dennoch kraftvoll gleiten beide durch den täglichen Stress. Regisseur Will Dohrn, gefeiert für IDLES‘ „War“-Video und seine vorherige Zusammenarbeit mit Jeshi („3210“), inszeniert die Abfahrt per Dashcam vor einem malerischen Sonnenuntergang – mit Stunt-Bikern und Dutzenden silbernen Ballons montiert auf einem Prius.

Song betont hoffnungsvolle Seite des Albums

Jeshi, aufgewachsen mit zwei jüngeren Schwestern bei seiner alleinerziehenden Mutter, sagt über die Zusammenarbeit: „Obongjayar ist mein Homie. Es hat großen Spaß gemacht mit ihm zu arbeiten, was man meiner Meinung nach dem Song auch anhört. Er hält eine wichtige Seite des Albums fest, die zeigen soll, dass, egal was passiert, nicht jeder Tag ein schlechter Tag ist. Dieser Moment fühlt sich einfach gut an und ich liebe das Ergebnis.'“ „Protein“ folgt auf „Electric“, Jeshis Zusammenarbeit mit Produzent Kelvin Krash, die man in der kommenden und mit Spannung erwarteten neuen „Top Boy“-Staffel wird hören können.

„Ich wollte den Ausdruck ‚Universal Credit‘ nehmen und ihn ermächtigen“

Nach „Ones To Watch“-Lob vom Clash Magazine, der britischen Vogue und dem Mixmag, setzt Jeshi mit seinem Debütalbum „Universal Credit“ ein Statement. Er spricht über das Aufwachsen in London, gesellschaftlichen Druck und nicht-traditionelle Familienverhältnisse, konzentriert sich dabei auf seine unmittelbare Umgebung und versucht eine unversöhnliche Welt zu verstehen. „Ich wollte nicht sagen ‚Schau dir den Zustand des Landes an‘. Es gibt da keine politischen Botschaften“, erklärt er. „Ich wollte nur den Ausdruck ‚Universal Credit‘ nehmen und ihn ermächtigen, diese Worte, die sonst gegen Menschen eingesetzt werden, mit etwas Stolz austatten.“