Action Bronson kündigt neues Album „Cocodrillo Turbo“ an (VÖ: 29.04.) – New York säuft ab, Bronson greift zum Bodyboard: Videopremiere „Subzero“

Action Bronson kündigt neues Album „Cocodrillo Turbo“ an (VÖ: 29.04.) – New York säuft ab, Bronson greift zum Bodyboard: Videopremiere „Subzero“

April 16, 2022 Aus Von sid1972

Seine Alben sind Welten, die Musikvideos legendär: Seit zehn Jahren ist Action Bronson der unverwechselbare HipHop-Held der Herzen. Am 29. April veröffentlicht der in Queens geborene Rapper mit albanischen Wurzeln, der zweifache „New York Times“-Bestsellerautor, ehemalige Küchenchef und TV-Koch („F*ck, That’s Delicious“) sein neues Album „Cocodrillo Turbo“ mit Features von u.a. Conway the Machine und Roc Marciano.

Bronson als König der Krokodile

Unendliche Inspiration fand Bronson im Wasser; der Albumtitel bezieht sich auf die größte Gattung der Krokodile. „Erste Ideen fürs Album kamen mir im Wasser. Ich habe viel Lebenszeit im Wasser verbracht, bin Wassermann, wurde im Wasser geboren“, erklärt er. Auch im Video zur ersten Single „Subzero“ spielt das Element eine dominante Rolle. Darin trifft ein Tsunami New York, woraufhin Bronson zum Bodyboard greift und auf Wellen durch die Stadt reitet. In einem „Mad Max“-artigen Wüstenkampf lenkt Produzent The Alchemist anschließend das Fluchtfahrzeug, bevor Bronson zum Schluss als König der Krokodile auf den Ozean hinausschwimmt.

Bosstransformation während der Pandemie

Auf dem Album „Cocodrillo Turbo“ kann man den neuen Hunger des 38-Jährigen spüren, der aufgrund gesundheitlicher Probleme während der Pandemie eine Bosstransformation absolvierte, über 160 Pfund ab- und das Kampfsporttraining aufnahm – und es so bis zum spielbaren Charakter in EA Sports „UFC 4“ schaffte. „Ich habe nicht das Gefühl, dass mir der verdammte Respekt entgegengebracht wird, den ich verdiene“, erklärt Bronson, der auf „Cocodrillo Turbo“ seine Lines über Prog-Rock-Samples und gut abgehangene Beats von Produzenten wie Daringer und The Alchemist spuckt.

Psychedelische Schattenseite der amerikanischen Kultur

„Es gibt nicht viele da draußen, die mein verdammtes Suspensorium anfassen können“, stellt der Dreifach-Vater klar. Songs behandle er inzwischen wie Gemälde und könne erkennen, wann der richtige Moment eingefangen sei. Auf „Cocodrillo Turbo“ taucht er tief in die psychedelische Schattenseite der amerikanischen Kultur ein. Wie ein Soziologe auf Säuretabletten. Wie Slavoj Žižek nach einem verdammt dicken Blunt. Das reptiloide Albumcover stammt erneut vom Meister höchstpersönlich: „Vertrau mir, wenn ich sage, dass es für keines der Tiere da draußen sicher ist. Der alte Apexprädator ist wieder auf Beute aus.“