DIE KONSEQUENZ – Wolfgang Petersens preisgekrönter Film – Ab 9.06. fürs Heimkino

DIE KONSEQUENZ – Wolfgang Petersens preisgekrönter Film – Ab 9.06. fürs Heimkino

Mai 22, 2022 Aus Von sid1972

Im Gefängnis lernt der Schauspieler Martin (Jürgen Prochnow) den jungen Thomas (Ernst Hannwald), Sohn eines Aufsehers, kennen. Nach Kuraths Entlassung ziehen beide zusammen. Die Eltern des Jungen, die noch über das Sorgerecht verfügen, erzwingen seine Einweisung in eine Erziehungsanstalt. Kurath muss erleben, wie die Persönlichkeit seines Freundes in der Anstalt zunehmend demontiert wird. Nach einem Selbstmordversuch wird er in eine psychiatrische Klinik eingeliefert.

Produziert von Bernd Eichinger und inszeniert von Wolfgang Petersen erzählt DIE KONSEQUENZ die bewegende Geschichte von Martin und Thomas. Das Drama basiert auf dem gleichnamigen autobiografischen Roman von Alexander Ziegler und ist mit Jürgen Prochnow (DAS BOOT, DER ENGLISCHE PATIENT), Ernst Hannawald (DAMPFNUDELBLUES, „Zeit genug“) und Werner Schwuchow (TRAFFIK, „Tatort“) hochkarätig besetzt.

Im Jahr 1977, als der Film seine Weltaufführung feierte, avancierte er zum Skandal, wurde aber auch mit einer Vielzahl an Preisen geehrt, u.a. mit dem Adolf-Grimme-Preis mit Bronze, dem Kritiker-Preis und dem Prädikat „wertvoll“. Darüber hinaus wurde Jürgen Prochnow 1978 mit dem Deutschen Darstellerpreis ausgezeichnet.

DIE KONSEQUENZ wird ab 9. Juni als DVD sowie erstmalig als Blu-ray erhältlich sein. Digital ist der Film bereits ab 27. Mai verfügbar.

DVD und Blu-ray sind ausgestattet mit einem 16-seitigen Booklet mit u.a. ausführlichen Informationen zur Entstehungsgeschichte und Hintergründen zum Skandal von 1977. Geschrieben von Daniel Kulle, Autor, Regisseur und Filmwissenschaftler in Hamburg. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören Queer Cinema, Digitale und Postdigitale Ästhetik und Experimentalfilm. Nach seiner Dissertation in der Filmwissenschaft ist er in die Praxis übergewechselt und schlägt seitdem die Brücke zwischen Kunst und Wissenschaft. Er hat mehrere Experimental- und Kurzfilme auf internationalen Festivals präsentiert. Das Kolonialinstitut (2019) ist Kulles erster Langfilm.